Horizontalbohrtechnik

Horizontalbohrtechnik:

Das Horizontalspülbohrverfahren stellt im Rohrleitungsbau eine Alternative zur offenen Bauweise dar und wurde in den letzten Jahren immer weiter entwickelt. Spezielle Baumaßnahmen wie z. B. Flussdüker, Autobahn- oder Siedlungsquerungen wurden durch dieses Verfahren erst möglich gemacht.

Auch die Verlegung von Drainagen kann auf diese Weise wirtschaftlich durchgeführt werden. Vor allem beim Erfassen von Kontaminationsfahnen oder bei Entwässerungsprojekten wurde das Verfahren erfolgreich angewendet.

Inzwischen besteht sogar die Möglichkeit große Horizontalbrunnen mittels Wickeldraht-filtern auszubauen.

Spülungsmittel:

Wichtig für den Erfolg einer Bohrung ist neben der richtigen Geräteauswahl und der Anpassung der Bohrparameter vor allem die richtige Auswahl des Spülungsmittels.

Anders als bei der Vertikalbohrung würde das Bohrloch in lockeren Kies- oder Sandformationen sofort zusammenfallen, wenn die Spülung das Bohrklein nicht durch ein ausreichend starkes Gelgerüst in Schwebe halten würde.

Im Bereich des rotierenden Bohrgestänges wird bei Bentonitspülungen durch die ständige Sol/Gel-Umwandlung der Bohrguttransport stattfinden.