Lehre, Ausbildung und Weiterbildung

BRUNNENBAUER

Die Ausbildung im Überblick:

In der Ausbildung zum Brunnenbauer legst Du Brunnen an und führst Bohrungen durch, um neue Wasserquellen unter der Erde zugänglich zu machen und so zum Beispiel neues Trinkwasser zu erschließen. Dazu bist Du auf unterschiedlichsten Baustellen im Einsatz und hast gleich eine ganze Schaufel voller Aufgaben: Im Straßen-, Tief- und Tagebau musst Du die Baustelle einrichten und absichern, Schächte bohren, eine Menge Rohre verlegen und Pumpen einbauen. Du kommst aber auch bei Entwässerungen zum Einsatz, beispielsweise wenn Fundamente für Bauwerke gelegt werden. Spitzhacke und Schaufel, das war einmal. Heute buddelst Du mit schweren und modernen Maschinen. Für jede Gesteinsform und Bodenschicht gibt es zum Beispiel spezielle Bohrer und Aufsätze, daneben bedienst Du Förderanlagen und Pumpsysteme. In der Ausbildung zum Brunnenbauer lernst Du aber nicht nur, all diese Geräte und Maschinen zu bedienen, sondern auch anzuschließen, zu warten und im Notfall zu reparieren.

Dauer: 3 Jahre (staatlich anerkannter Abschluss)

Berufsschulen:

ABC Rostrup in Bad Zwischenahn mehr Informationen hier

OSZ Havelland in Friesack - mehr Informationen hier

VÖBU in Österreich - mehr Informationen hier

WEITERBILDUNGEN, BRUNNENBAUERMEISTER

Der Weiterbildungsabschluss 'Brunnenbauermeister' besteht aus 4 Prüfungsteilen

  • Teil 1 - Fachpraxis
  • Teil 2 - Fachtheorie
  • Teil 3 - Betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse
  • Teil 4 - Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation (AEVO)



Zulassungsvoraussetzungen für zulassungspflichtige Handwerke (Brunnenbau):

  • Wer einen Gesellenabschluss (Brunnenbau) im Handwerk der Meisterprüfung oder in einem damit verwandten Handwerk oder eine entsprechende Abschlussprüfung oder
  • eine Meisterprüfung in einem zulassungspflichtigen oder zulassungsfreien Handwerk abgelegt hat, wird sofort, d. h. ohne Nachweis einer Berufstätigkeit zur Meisterprüfung zugelassen.
  • Wer eine Meisterprüfung in einem anderen als dem erlernten Handwerk ablegen möchte, muss eine mehrjährige Berufstätigkeit (max. 3 Jahre) in dem Handwerk, in dem die Meisterprüfung abgelegt werden soll, nachweisen.