Verpressung des Ringraums (Erdwärme)

Verpressung des Ringraums

Eine unverzichtbare Forderung an jede Erdwärmesondenbohrung ist eine sichere Abdichtung des Ringraumes zur Vermeidung vertikaler Wasserbewegungen. Ein Austausch zwischen durchbohrten Grundwasserleitern bzw. ein Eindringen von Oberflächenwasser muss durch ein Verpressen des Ringraumes sicher verhindert werden. Um gleichzeitig eine optimale Ausnutzung des Wärmepotenzials des Untergrundes zu erreichen, sollte der Sonden-Verpressbaustoff mindestens eine gleich hohe Wärmeleitfähigkeit wie das umliegende Erdreich besitzen. Thermisch verbesserte Verpressmaterialien, wie z. B. STÜWATHERM®-2000 „Z“, bieten eine Wärmeleitfähigkeit von 2,0 W/m K, die für die meisten Anwendungen bestens geeignet ist.

Hinweis: Rohrmaterial aus PE100/ PE100-RC  der Dimension SDR 11 besitzt eine maximale Außendruckfestigkeit von ca. 8 bar. Während des Verpressvorgangs müssen die Sonden ggf. gegen ein Kollabieren gesichert werden.

 

Für den Verpressvorgang sind ein Injektionsrohr und eine entsprechend starke Verpress-pumpe erforderlich, um das Bohrloch mit der Suspension im Kontraktionsverfahren von  unten nach oben gemäß der VDI 4640 füllen zu können.